Artikel getaggt mit ‘Meditation’

Änderung

Ich werde nochmals weiter hineinfühlen in meine Erfahrung gestern. Aber in einer abendlichen Meditation kam ich leichter in eine Verbindung mit dem Selbst, das ich in der Vergangenheit so leicht nicht gefühlt habe. Aus meiner Intuition entspricht das auch nicht einer “normalen” Bewusstseinssteigerung, welche man über die Zeit hinweg erfährt, wenn man regelmäßig meditiert!

Wie geht es anderen?! – Heute morgen schrieb mir ein Freund, dass er gestern ebenfalls eine große Änderung gespührt hat. Er schreibt “WE is now mainstream.”

Freue mich schon auf heute Abend, denn heute war ich wieder unterwegs und kann nicht leugnen, dass ich durch viele Eindrücke etwas müder bin, als wenn ich den Tag im Home Office verbringe!

Möge die LIEBE des SELBST in jedem SEIN.

21. Januar 2009 at 18:08 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar

Paar Gedanken zur "Meditation"

Hm, jetzt hatte ich heute im Flugzeug den neuen Blog-Artikel geschrieben und nun kann ich ihn nirgends auf dem Laptop finden! Schade, muss ich ihn nochmals schreiben. Doch wahrscheinlich habe ich ihn intuitiv mit Absicht verloren, damit er einfach besser wird! – Ja, ich bin wieder unterwegs, diesmal auch über Nacht. Ich sitze gerade auf der Hotelterrasse an der Elbe und warte auf eine Kleinigkeit zum Abendessen. Brotzeit mit einem Glas Merlot, um genau zu sein. Mal vom Glas Rotwein abgesehen hätte ich sowas vorhin zu Hause bei meinen Lieben auch gegessen!

Okay, ich wollte was zur Meditation schreiben und welche Art ich derzeit praktiziere. Über das Thema wurde bereits viel geschrieben (unendlich viel); dennoch möchte ich kurze meine Sicht dazu anreissen. Denn alle Formen spielen in dem große Ganzen unserer menschlichen Erfahrung zusammen!

Ich unterscheide:
1) Meditation der Sinne
2) Abstrakte Meditation
3) Sinnlose Meditation
4) Intuitive Meditation

Kurz zu den einzelnen Punkten:
Zu 1) Unter der Meditation der Sinne verstehe ich die Konzentration auf ein Objekt. Mag dies ein Bild, eine Kerzenflamme, eine Blume oder ein spirituelles Bildnis sein ist dabei unwichtig. Etwas, wobei man sich gut fühlt und was einem etwas bedeutet, sollte es aus meiner Sicht sein. Ich persönlich habe auf meinem kleinen Schrein einen Buddha, mein Kreuz zur Kommunion und andere Kleinigkeiten liegen.
Dann kann man sich einen Stummfilm vor dem geistigen Augen vorüberziehen lassen, Steven Spielberg spielen und später mit Sinnen anreichern, bis man alle Sinne in der Erfahrung verbindet (berühren und berührt werden, riechen, schmecken, hören und natürlich sehen). Das ist dann 1000 Mal besser als im Kino möglich ist. Nur Personen, besonders die einem nahe stehen, sollten dabei erstmals nicht vorkommen. Wir sind Götter und kreieren… wir sollten nicht unsere Lieben beeinflussen, die ihre eigene göttliche Erfahrung hier erschaffen.

Zu 2) In der abstrakten Meditation beschäftigt man sich mit etwas Außersinnlichem, z. B. dem Konzept der Liebe, Vergebung, Gnade, Hoffnung, Gesundheit, Fülle, Menschlichkeit, etc. rein mit dem Verstand. Man kann jeden dieser Punkte aus vielerlei Blickwinkeln betrachten, ggfs. gedanklich einen Aufsatz, eine Rede oder sogar ein Buch darüber schreiben.
Das ist etwas, was mir persönlich leicht fällt. Ich neige noch zu Wiederholungen. Dennoch denke ich, dass ich von unser westlichen Welt eher in dieser Art versaut bin. Doch das kann auch eine Stärke sein…

Zu 3) In der Meditation ohne Sinne bin ich weder auf die Sinne noch den Verstand konzentriert (aus meiner Sicht beides menschliche Eigenschaften). Dabei versuche ich in der Tat diese menschlichen Eigenschaften zu überwinden und an nichts anderes zu denken, als z. B. an den fließenden Atem, den ich an der Nase, im Rachen oder im Zwergfell verfolgen kann. Derzeit zähle ich den Atem bis 10. Beim Einatmen zähle ich jeweils eine ungerade Zahl, das Ausatmen ist eine positive Zahle. Im Vordergrund steht auf jeden Fall das Nichtdenken, an das man nicht denken darf. :-) Andere Formen, z. B. das Beobachten des Pulsschlags oder ein Mantra sind andere Möglichkeiten. Doch dabei neige ich immer zum Nachdenken. Zahlen hat für mich noch keine Bedeutung.

Zu 4) Die intuitive Form der Meditation bedeutet eine Verbindung mit Gott, der unendlichen Quelle, Allah, Erkenntnis, reine Energie oder welchen Namen Du damit verbindest. – Ich wechsle diesen stets, da ich nicht eine fixe Vorstellung davon bekommen möchte. – In dieser Form geht man über die anderen Meditationsformen hinaus und versucht “bewusst” eine Verbindung mit der Allmutter einzugehen, die alles ist und alles durchdringt. Diese kann bei den anderen Meditationsformen spontan erfahren werden; hier wird sie bewusst gesucht.

Keine dieser Meditationsformen dominiert eine andere, ist weder besser oder schlechter; alle stellen eine Herausforderung für uns Menschen dar. Dem einen fällt diese leichter, dem anderen etwas anderes. Alle stellen einen wichtigen Teil dar, um unsere seelisch/spirituelle Erfahrung im menschlichen Körpern dieser Zeit/Raum-Erfahrung göttlich zu machen (was für ein Satz. Den muss man fasst sich fast nochmals auf der Zunge zergehen lassen).

Denn in einem fühlenden Universum gestalten wir unsere Realität über unser Bild, wie wir die Welt erfahren (die Welt im Äußeren ist wie wir sie im Inneren sehen – IMMER!!!). Die Gestaltung der Realität erfolgt auch durch eine Unterscheidung, die im Abstrakten erfolgt (die Universitäten entwickeln Spezialisten des gedanklichen Sezierens und Unterteilens). Im Stillwerden und einem Zustand ohne Gedanken erfahren wir die göttliche Allgegenwart, entwickeln das Empfinden für das Wissen ohne zu lernen!

Und in der stetigen Verbindung mit dem Unendlichen können wir auf dieser Erde, die von uns erzeugt und manifestiert wird, unser Ziel auf Erden wahrnehmen, für das wir uns entschlossen haben, in diese Welt zu kommen: Stets unser Göttliches in einer unendlichen Vielfalt an Möglichkeiten wahrzunehmen. Denn alles ist zu jeder Zeitpunkt stets göttlich und perfekt! Unsere Erfahrung dazu sind wir hier zu erfahren. Und wenn wir lernen, dies bewusst zu gestalten, sind wir bereit für höheres!

++++++
Ich hoffe Dir hat es genauso viel Spass gemacht, diesen Artikel zu lesen, wie mir zu schreiben. Anmerkungen und Erfahrungen dazu? Habe ich vielleicht etwas vergessen. Über einen Kommentar würde ich mich freuen! – Namasté

21. August 2008 at 21:22 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar


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