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Kausalität: Weltbild (II)
Ich möchte nochmals das Weltbild, auf das ich gestern schon eingegangen bin, näher ausführen, indem ich auf den Irrtum der Kausalität eingehen.
Aus der Schule kennen wir die Formel, das A -> B-> C verursacht und gehen davon aus, dass ohne A kein B und deswegen auch kein C vorkommen kann. A ist also der Ursprung. Dabei geht man davon aus, dass Ursache/Wirkung rein auf der physischen Welt vorkommen. Dem ist aber nicht so!
Denn B hat mit A und C relativ wenig zu tun. Das möchte ich an einem Bild verdeutlichen und anschaulich machen.
Daran will ich zeigen:
- Das Bewusstsein umgibt uns und durchdringt alles.
- [Schaubild - Personen] Wenn eine Person A mit B spricht und dann mit C, so wechseln diese zwar Worte. Aber wenn A etwas sagt, hält er ein “Bild” in Gedanken, in seinem Bewusstsein. Und durch die Worte nimmt Person B nun seinerseits Kontakt mit dem Bewusstsein auf und empfängt/versteht diese.
- Dies funktioniert selbstverständlich genausowenn Person A und B keinen sicht- oder Hör-, also Sinneskontakt miteinander haben; denn beide Personen sind Teil des gemeinschaftlichen Bewusstseins.
- [Schaubild - Blumen] Wenn nun eine Pflanze wächst, so sehen wir verschiedene Stadien und sagen (evolutionstechnisch), dass die kleinere Pflanze Ursache für die größeren sei. In Wirklichkeit geht die eine Pflanze der anderen lediglich voraus. Das ist keine Kausalität, mehr ein vorher und nachher aufgrund der Zeiterfahrung.
- [Schaubild - Buchstaben] Die Kausalität selbst von A -> B -> C in unserer physischen Welt existiert nicht. Dies ist lediglich das Abbild des Bewusstseins, quasi die Leinwand, auf der die Geschehnisse “mit Sinnen” erfahren werden können. Im wachsenden und sich weiterentwickelnden Gemeinschaftsbewusstsein dagegen werden die Gegenstände ABC erzeugt; wie nur im Bewusstsein etwas erschaffen werden kann, dass in unserer Raum-Zeit-Erfahrung ausgedrückt wird.
- Wenn ich also in der Situation A bin, so muss ich mir erst der Situation B bewusst werden und diese erschaffen, bevor diese in der physischen Welt eintreten kann. Nach B ist nun zuerst das Bewusstsein für Situation C zu erschaffen, bevor dies erfahren werden kann.
- Im Bewusstsein gibt es keine Zeit! Alles IST. Unser Bewusstsein kann alles zu jederzeit erschaffen; nur unser verstandesmäßige Vertrauen/Glaube/Überzeugung darin ist zu schwach, denn in unserer Erziehung haben wir zu oft etwas anderes “gesagt” und “gelehrt” bekommen, als dass wir offen für die “Wirklichkeit” waren!
Kommt das bei Dir, lieber Leser, verständlich an?! – Dieser Punkt ist mir so wichtig, dass ich gerne auf Fragen oder Vorschläge eingehe.
PS: Das Bild hatte ich vorhin kurz in Powerpoint erstellt. Das sind die Werkzeuge, die mir als IT’ler erstmals am Nächsten liegen!
Wahrscheinlich nicht ideal…
15. November 2008 at 20:38 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar
