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Rezension: Zero Limits

Hallo zusammen,

im Urlaub hatte ich ja das Buch Zero Limits: The Secret Hawaiian System for Wealth, Health, Peace, and More von Joe Vitale und Dr. Hew Len dabei. Ich habe es mit intensiver Aufmerksamkeit aufgenommen.

Kurz die Kritik vorweg: Die Message von Dr. Hew Len macht das Buch aus. Dahingehend ist es profund und sehr empfehlenswert. Leider war ich etwas enttäuscht vom Stil des Buches. Es ist historisch aufgemacht, wie Joe vitale von der „Nachricht“ erfährt, wie der erste Kontakt mit Dr. Hew Len aussieht, der zweite, etc. Die Erzählung wirkte für mich etwas dröge. Irritiert hat mich besonders, dass auch 3/4 im Buch Joe Vitale immer noch schreibt, dass er das Prinzip nicht verstanden habe, nur um den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten.

Die Teile der Botschaft von Dr. Hew Len, die Joe vitale veröffentlichen durfte, sind dagegen extrem spannend. Mich hätten natürlich mehr Details interessiert, doch dafür sollte man wohl ein Seminar bei Dr. Hew Len selbst besuchen (siehe die Web-Site: http://www.hooponopono.org/).

Die Grundprinzipien von Ho’oponopono lauten:
1. Du weisst nicht alles, was um Dich herum geschieht.
2. Du hast keine Kontrolle über alles.
3. Du kannst alles heilen, mit dem Du in Berührung kommst.
4. Du bist 100% verantwortlich für Deine Erfahrung.
5. Deine Fahrkarte zu „Zero Limits“ ist das ständige (innere) Aufsagen von „Ich liebe Dich“.
6. Inspiration ist wichtiger als Intension.

Zu 1: Dies basiert auf der Aussage, dass wir bewusst nur „soundsoviel“ Eindrücke aufnehmen, während wir bewusst und unbewusst wahnsinnig viel mehr wahrnehmen können. – Ich spare mir gerne die scheinbar exakten Zahlen, die überall anders lauten. – Man kreiere durchaus bewusst seine Realität; der größere Teil der Manifestation sei dagegen das Unterbewusstsein, das ohne bewusstes Wissen und Kontrolle von uns geschieht.

Zu 2: Da man nicht wissen, was alles um einen herum passiert, so könne man nicht alles kontrollieren. Das Ego möchte das gerne anders sehen; dem Ego aber dahingehend in allen Entscheidungen zu vertrauen sei nicht weise. Man habe die bewusste Wahl, nicht aber die Kontrolle. Man könne bewusst entscheiden, welche Erfahrungen man machen möchte; man könne diese und besonders die Ergebnisse aber nicht beeinflussen, kontrollieren oder erzwingen. Hingabe sei der Schlüssel.

Zu 3: Egal wie etwas in Dein Leben komme, ob Du es siehst, hörst oder fühlst: Nun, da Du davon weißt und es Dich negativ berührt, so könne man es heilen und loslassen. Du magst gar nicht wissen, warum dies Teil Deines Lebens geworden ist. Je mehr Du heilst was kommt, desto klarer wirst Du manifestieren, was Du möchtest, denn Dir steht mehr und mehr freigemachte Energie zur Verfügung.

Zu 4: Was immer in Deinem Leben auftauche sei nicht Dein Fehler, aber Deine Verantwortung. Die persönliche Verantwortung gehe darüber hinaus, was Du sagt, tust oder denkst. Es schließe das ein, was andere sagen, tun oder denken, das in Deinem Leben erscheint. Wenn Du vollständige Verantwortung für das übernimmst, was in Dein Leben tritt, dann sei es auch Dein Problem. – Was auch immer passiert, Du kannst es nur akzeptieren, annehmen und lieben.

Zu 5: Die Freikarte zu tiefem inneren Frieden, zur Heilung und Manifestation sei der simple Satz: „Ich liebe Dich“. Dabei wird das Göttliche angesprochen und dabei reinigt es alles in Dir, so dass Du das Geheimnis des Moments erfahren könnest: Zero limits. Die Idee sei alles zu lieben. Liebe überwinde die verkrampfte Energie und befreit sie. – Dies geschieht fortwährend. – Ich versuche z. B. „Ich liebe Dich“ zu sagen, wie ich diesen Blog schreibe…

Zu 6: Intension und all die Programme, die sich darum ranken, sei ein Spielzeug des Verstandes. Inspiration sei eine Anordnung des Göttlichen. Intension versuche das Leben auf den limitierten Gesichtspunkten des Ego zu kontrollieren; Inspiration sei der Empfang einer göttlichen Nachricht und die darauffolgende Handlung. „Intention works and brings results; inspiration works and brings miricles.

Nun, da ich das Buch die grundlegenden Konzepte vorgestellt habe, möchte ich es für heute dabei belassen. Lasse die Aussagen in Dir sinken. Bei mir waren das besonders die Punkte um die komplette Verantwortung, natürlich die Affirmation und die genannte „Kritik“ an der Intension im Verhältnis zur Inspiration! Meine Erkenntnisse darum dann in den kommenden Tagen…

Dr. Hew Len hat seine E-Mails im Buch mit der freiübersetzten Phrase abgeschlossen (I wish you peace beyond beyond all understanding):

Ich wünsche Dir Friede jenseits allen Verstandes
Jochen.

1 comment 22 September 2008


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