Archive for Oktober 2008

Laotse: Wenn auf Erden…

Wenn auf Erden alle das Schöne als schön erkennen,
so ist dadurch schon das Häßliche gesetzt.
Wenn auf Erden alle das Gute als gut erkennen,
so ist dadurch schon das Nichtgute gesetzt.
Denn Sein und Nichtsein erzeugen einander.
Schwer und Leicht vollenden einander.
Lang und Kurz gestalten einander.
Hoch und Tief verkehren einander.
Stimme und Ton sich vermählen einander.
Vorher und Nachher folgen einander.

Also auch der Berufene:
Er verweilt im Wirken ohne Handeln.
Er übt Belehrung ohne Reden.
Alle Wesen treten hervor,
und er verweigert sich ihnen nicht.
Er erzeugt und besitzt nicht.
Er wirkt und behält nicht.
Ist das Werk vollbracht,
so verharrt er nicht dabei.
Und eben weil er nicht verharrt,
bleibt er nicht verlassen.

Latose, Tao te king, 2

Add comment 31 Oktober 2008

Schöpferisches

HÖCHSTES WESEN,

ich verwende diesen Moment, um das Sich-Vor-Mir-Entfaltende bewusst zu erschaffen und das universelle Bewusstsein aktiv zu beeinflussen:

- Gib mir ein Zeichen, dass Du auf etwas von mir Visualisiertes und Gewolltes geachtet hast;
- und bringe es mir auf eine unerwartete Weise, so dass ich überrascht bin über meine Fähigkeit diese Dinge derart zu erleben;
- und realisiere es so, dass ich keinen Zweifel habe, dass es von Dir gekommen ist.

AMEN

1 comment 30 Oktober 2008

Zum Nachdenken

Was, wenn ich aufhöre andere zu beschuldigen?

~~~~~
Kann ich anderen Personen, Umstände oder Ereignisse die Verantwortung für meine eigene Situation geben? Entmachte ich mich dadurch nicht und untergrabe ich dadurch nicht meine eigene Schöpferkraft?

Es ist so einfach, anderen Personen die Schuld zu geben. Heute habe ich gelesen, dass ab kommenden Jahr alle Krankenkassen einheitlich 15,5% verlangen müssen. Ich habe innerlich gekocht, zahle nun ganze 2% mehr für die Krankenversicherung, die wir eigentlich nicht benötigen, da wir sehr gesund sind. Die Frau Schmidt habe ich verantwortlich gemacht, die Reformunfähigkeit der Krankenkassen, das schlechte System, etc. Warum? Ich hatte Angst um den Besitzstand, indem ich weniger zum Leben haben werden… dachte ich.

Ist das so? Sicherlich nicht. Das System finde ich nach wie vor schlecht! Doch die göttliche Urquelle sorgt für mich, in allen Dingen und Belangen. Ich richte meine Aufmerksamkeit lieber auf meine Schöpferkraft, sorge für mein Wohl und indem ich diese Kraft spüre, werde ich wahrlich „frei“ und gesund. Und dann sehe ich meine monatliche Abgabe als Spende für die Allgemeinheit!

Add comment 29 Oktober 2008

Affirmation

In diesem Moment habe ich alles, was ich benötige!

Add comment 28 Oktober 2008

Ereignisse

Um das Bewusstsein zu stärken muss man sich der Dnge bewusst werden. Deswegen möchte ich für meinen Teil diesen Teil auch als öffentliches Tagebuch verstehen.

~~~~~~
Derzeit ist mein Sohn sehr mutterbezogen. Wenn er sich weh tut oder ihm etwas nicht passt, so wird er wird sich am Ehesten von meiner Frau helfen, hochnehmen und trösten lassen. – Am Wochenende, an dem ich ihn morgens auf fertig machte, musste ich die Nase mit einem kleinen Wattestäbchen sauber machen: Die letzten Reste einer kleinen Erkältung sollten raus. Nun, er hat geschrieen, sicherlich auch um einfach „Stimmung“ zu machen. Für mich war kein ersichtlicher Grund vorhanden.

Ich sprache also leise, zärtlich und wiederholend: „Ich liebe Dich. Es tut mir leid. Bitte verzeihe mir. Ich danke Dir.“ Und plötzlich wurde er ruhiger, hörte das Um-sich-Schlagen auf und letztendlich habe ich ihm die Nase sauber machen können und ein Nasenspray geben. Ich war so glücklich.

Das klappt nicht immer, aber immer öfters.

~~~~~~
Ich arbeite in der Firma natürlich auch mit zeitlichen Grenzen und habe den ein oder anderen Termindruck. Vor längerer Zeit bahnte sich an, dass sich bei mir zwei größere Projekte stark überlagern und ich darin jeweils persönlich gebunden bin. Einerseits hatte ein Kunde nach meiner Person explizit gefragt, in dem anderen Fall gibt es in meinem Spezialgebiet niemanden in der Firma, der diese Arbeit ebenso effektiv wie effizient ausführen könnte (das ist eine Tatsache und keine egobetriebene Angeberei).

Nach ursprünglichen Planungen konnte ich gegen diese Projektüberlappung nichts unternehmen. Ich habe meine Teilprojektleiterin darüber informiert, gleichfalls das „Universum“ gebeten dazu eine Lösung zu finden und innerlich das Thema wirklich abgegeben, weil ich die verschiedenen Planungsphasen im Gange nicht beiwohnen und beeinflussen konnte.

Und vor kurzem erfahre ich, dass mein eines Projekt als Teilprojekt erst kommendes Jahr starten wird und das zusammen mit dem Endkunden so vereinbart wurde. Yippie!!!

~~~~~~
In unserer Firma gibt es neben einen fixen auch einen variablen Gehaltsanteil, der quartalsweise ausgeschüttet wird. Der dort eingerechneten Variablen hat man allerdings kaum oder gar nicht unter Kontrolle, geschweige in Verantwortung. Deswegen erhält man alle Quartal eine Information, wie das letzte gelaufen ist. – Und irgendwie sind da im BackOffice noch alte Projekte gebucht worden, so dass plötzlich eine etwas höhere Auszahlung „droht“ als vielleicht erwartet! :-)

Und da mein Gehalt nur vordergründig, in meinem Geiste und Ego auf Leistung basiert, sondern ja eigentlich eine energetische Zuneigung des Universums ist, so danke ich dafür sehr artig. Eine weitere Bestätigung für meine eigenes schöpferisches Potential.

Der Friede sei mit Dir.

Add comment 27 Oktober 2008

Laotse: Der SINN…

Der SINN, der sich aussprechen läßt,
ist nicht der ewige SINN.
Der Name, der sich nennen läßt,
ist nicht der ewige Name.
„Nichtsein“ nenne ich den Anfang von Himmel und Erde.
„Sein“ nenne ich die Mutter der Einzelwesen.
Darum führt die Richtung auf das Nichtsein
zum Schauen des wunderbaren Wesens,
die Richtung auf das Sein
zum Schauen der räumlichen Begrenztheiten.
Beides ist eins dem Ursprung nach
und nur verschieden durch den Namen.
In seiner Einheit heißt es das Geheimnis.
Des Geheimnisses noch tieferes Geheimnis
ist das Tor, durch das alle Wunder hervortreten.

Latose, Tao te king, 1

Add comment 24 Oktober 2008

Affirmation

Auf der Web-Site von Wilhelm Pees bin ich auf sein Mantra gestossen:

„Ich liebe mich selbst
und erschaffe mich dabei so
wie ich sein will.“

Dazu schreibt er:
Versuchen Sie diesen Satz in Ihr Herz aufzunehmen. Jedes dieser Worte ist sorgsam gewählt und will beachtet werden. Sprechen Sie diesen Satz, wenn er Ihnen gefällt, so oft es geht. Sie können ihn auch innerlich leise vor sich hin sprechen.

Add comment 23 Oktober 2008

Zum Nachdenken

Was lasse ich nicht zu in meinem Leben?

———-
Vor ein paar Tagen habe ich gefragt, was ich in meinem Leben zulasse das Teil meines Lebens wurde und werden darf. Diese Dinge kommen üblich einfach, ohne Anstrengung und Zutun, scheinbar ganz von allein.

Doch da gibt es noch jene Dinge im Leben, die man nicht zulässt. Was sind das für Dinge für Dich?

Schaue ich mich um, da gibt es da meine Augen. Als Junge und Jugendlicher habe ich davon geträumt, Hubschrauberpilot zu werden. Nicht das Fliegen von Flugzeugen hat mich berührt, sondern das der Helikopter. Es ist eine ganz eigene Faszination sich im Raum bewegen zu können. Doch durch meine Kurzsichtigkeit ist damals zumindest mein Traum dadurch zerstört worden. Und seitdem ich das zutiefst beklagt habe träume ich davon, Normalsichtig durch die Welt zu gehen. Eine Operation kommt mir nicht in den Sinn, denn irgendwie erscheint mir das nicht natürlich. Kann ich die Klarsichtigkeit zulassen?

Aus einer vergangenen Selbständigkeit bin ich finanziell schlechter herausgekommen, als ich eingestiegen bin. Das wird mir noch ein paar Jahre eine nicht zu unterschätzende Bürde auferlegen. Anfangs habe ich viele Gründe gesucht, warum dies so kam wie es kam und weshalb ich dessen nicht schuldig bin. Ich rechne mir aus, wie viel besser es uns ginge, wenn das nicht wäre und habe dem Umstand viel Zorn und Vorwurf gegeben. Kann ich die Schuld zulassen?

Ich bin über die letzten 8-10 Jahre des Berufs sehr verwoben mit der IT als Berater und ich schätze den Berufstand, die Verantwortlichkeiten und Aufgaben dort sehr. Andererseits komme ich häufig auch sehr müde von den Reisen zurück und habe nicht immer die Kraft und Muse mich mit meiner eigentlichen Passion, dem persönlichen und gemeinschaftlichen spirituellen Wachstum, zu beschäftigen. Ich habe Ideen, doch diese haben sich bisher nicht verwirklicht. Kann ich den Beruf zulassen?

Interessanterweise habe ich in jeden dieser Punkte, über lange Zeiträume, sehr viel negative Energie erzeugt. Da sind tiefliegende Ängste und Bedenken, die Vorstellung es nicht zu können, nicht zu verdienen und eh’ zu scheitern.

Diese negativen Punkte in meinem Leben lassen sich aber nicht dadurch überkommen, indem ich dagegen ankämpfe und draufhauhe. Da alles EINS und alles Energie ist, so kann ich dies nur dadurch überwinden und auflösen, indem ich diese Energie zulasse. Sich dessen mal richtig bewusst werden und hineinfühlen und das auch zu erlauben. Da es kein Gut und kein Böse gibt, so ist alles, eben auch die scheinbar negativen Gedanken bloß Energien.

Gesehen von einer höheren spirituellen Warte, in der der unsterbliche Teil von uns ist, gilt:
Ich lasse das Negative zu;
ich lasse das Positive zu.

Gesehen aus meiner persönlichen verstandesdurchdrungenen Sichtweise gilt:
Ich verkrampfe und verwende viel Krampf und Kraft aufs Negative;
Ich habe das Positive -durch eigenes Zutun- erreicht.

Gewöhnlich glaube ich das Positive selbst erschaffen und das Negative erlitten zu haben. Vom Positiven bin ich vom Verstand allerdings genauso überzeugt, wie vom Negativen. Ich habe alles durch meine Gedanken erschaffen.

Bei den positiven Gedanken, die sich in meinem Leben gewöhnlich leicht verwirklichen lassen, lasse ich eigentlich nur locker und den Unaussprechlichen frei strömen. Ganz im Gegenteil zu dem, wenn ich Schmerz erfahre.

Und indem ich den Gleichmut darüber annehme -letztendlich über Freude und Leid-, kann ich diese negativen Gedanken und Gescehnisse annehmen und auflösen und sich durch die jeweils höhere Energie der Freude, Liebe und des reinen göttlichen Bewusstseins ersetzen und anfüllen. Und es geschieht.

Add comment 22 Oktober 2008

Zitat: Widme mir all dein Tun

Krshna spricht zu Arjuna:

Deshalb, oh Arjuna, widme Mir all dein Tun und richte deinen Geist auf das Höchste aus. Sei ohne Verlangen für Profit, ohne Anspruch auf Eigentümerschaft und frei von Teilnahmelosigkeit, und mit innerem Frieden kämpfe deinen Kampf.

Bhagavad Gita 3:30

Add comment 21 Oktober 2008

Zum Nachdenken

Was lasse ich zu in meinem Leben?

———-
Ich schaue mich um in meinem Leben. Was ich da sehe an Dingen, was ich da fühle in meiner Welt an Freude und Lust, meine Gedanken, Ideen und Vorstellungen: Das lasse ich alles zu in meinem Leben. Das ist so: Ich lasse das in mein Leben strömen!

Diese Anerkennung muss man sich geben. Es mag nicht alles Gold sein, was gläntzt. Man mag sich andere und zusätzliche Gegenstände wünschen, sich nicht immer in positiver Ekstase fühlen und auch sehr negative Gedanken und Erfahrungen mich sich herumtragen. Doch sieht man dann ausschließlich das jeweilige in der Situation (entweder nur das Gute oder nur das Schlechte), dann ist der erste Schritt daraus die Anerkennung dessen, was man sieht, fühlt und denkt.

Ich lasse viel zu in meinem Leben. Ich lasse einen IT Job zu, durch den ich mit sehr interessanten Personen in Kontakt komme und durch den ich bundesweit reisen darf. Er bezahlt den Lebensunterhalt und noch ein bißchen mehr. Ich lasse eine Partnerschaft voll Liebe, Austausch, Harmonie und Freude zu, einen Sohn, den man nur als Sonnenschein bezeichnen kann. Und das geht natürlich weiter, weiter ins Detail.

Es gibt natürlich auch andere Dinge, die ich mir wünsche und die ich noch nicht zulasse, doch dazu dann später in der Woche mehr… Was lässt Du in Dein Leben kommen?

Add comment 20 Oktober 2008

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