Archive for September 2008
Affirmation
Die göttliche Energie erinnert mich und gibt mir unübersehbare Zeichen, wenn ich etwas tun soll!
Add comment 27 September 2008
Zum Nachdenken
Was, wenn ich Konflikte und Widersprüche annehme denn ablehne?
Add comment 26 September 2008
„Ich liebe Dich“ in vielen/allen Situationen
Ich weiss bewusst schon einige Zeit, dass wir holographisch in einer von uns erstellen Welt leben. Deshalb macht es intuitive so viel Sinn, dass ich alle Erfahrungen meiner Welt auch beeinflussen kann. So auch was andere Menschen in meiner Umgebung machen.
Geht das wirklich?
Jean Adrienne sagt deutlich, dass man 21 Tage benötigt, um ein Verhalten zu ändern. 21Tage, das ist eine ganze Weile und vielleicht haben viele Menschen deshalb Probleme Änderungen für sich zu verwirklichen, weil die Beharrlichkeit fehlt.
Und so bin ich beharrlich!
Wie sieht das aus? Ich gehe durch die Welt und versuche innerlich meine Liebe zum Allerhöchsten auszudrücken. „Ich liebe Dich“ in allen Situationen. Oft vergesse ich es. Noch häufiger erinnere ich mich, das weiterzusagen und die Situation zu fühlen.
Im Urlaub, bevor der Sohnemann so richtig krank war, hatte meine Frau Kopfweh. Das war eine Situation, in der ich schon im Wohnzimmer saß und meditiert habe. Also konzentrierte ich mich auf diese Aussage, versuchte diese meine erstellte Welt zu fühlen, meine Verantwortung darin zu sehen („es tut mir leid“) und bat um Vergebung („Bitte verzeihe mir“ bis ich mich besser fühlte; ich mich besser fühlt, sicherlich nicht Gott)
und wirklich dankbar zu sein. – In diesem Moment habe ich mich wirklich verbunden gefühlt. Als ich das „Problem“ innerlich abgeben konnte, weil es sich aufgelöst hatte hörte ich auf. Und irgendwann später meinte sie, dass sie sich besser fühlte. Wow.
Auf der Rückfahrt aus dem Urlaub machten wir einen Stopp in einer Raststätte und aßen dort etwas. Ein junges nettes Pärchen setzte sich an den Nebentisch. Mein Sohn hat ein offenes Gemüt und lacht, winkt und „spricht“ alle Menschen an, in seiner Lautsprache (wirklich verständlich spricht er für unsere Umwelt noch nicht). Das Pärchen wirkte anfangs gestresst, verspannt und nicht liebevoll miteinander (ohne böse zu sein). Ich fühlte nur, dass sie sonst viel liebevoller miteinander umgehen würden. Auch diese Situation war meine Schöpfung und meine Verantwortung. Ich versuchte kurz diese Situation zu fühlen und sagte meine inneren Verse. Später, entweder durch meines Sohnes „entwaffnendes“ fröhliches Gemüt oder mein Ho’oponopono sprachen sie leise miteinander, hielten Händchen und er streichelte Ihre Hand sanft.
Ich komme einigermaßen herum und musste die letzten Wochen bundesweit viel reisen. Das ist irgendwie auch immer stressig, ob man mit dem Verkehr den Termin schafft, die Bahn erreicht, die Präsentation vorbereitet bekommt und den Flieger nicht verschläft. Oft fühle ich mich präsent und geerdet, verbunden mit dem Moment. – Insgesamt fühle ich mich ruhiger. Ich kann meinen Job besser annehmen und bin dabei, diesen sehr lieb zu haben. Er bezahlt alle Rechnungen ganz wunderbar, ich komme mit netten Menschen zusammen… und dennoch werde ich dort nicht immer arbeiten und mich darüber hinaus entwickeln. Dies ist ein Prozess.
Auf der anderen Seite gibt es Momente, denen ich noch sehr hilflos gegenüberstehe. Da sind die materiellen Finanzen, die Schulden aus einer ehemaligen Selbständigkeit, die uns noch einige Jahre recht gravierend belasten, wenn es so weitergeht wie bisher. Da ich mich als „Versorger“ der Familie fühle und diese Rolle annehme, möchte ich diese gut erfüllen, transzendieren und die Fülle des Universums erleben. Ich träume und liebe den Gedanken, dass dies kein Thema ist. Man muss tief fühlen/fallen, um hoch aufzusteigen. Ich habe große Fortschritte gemacht. Ich habe die „Schuld“ angenommen (früher hatte ich andere Personen verantwortlich gemacht), wir bekommen unseren monatlichen Etat in den Griff, ich kann die Schulden fast lieben. Oft sind sie mir mittlerweile egal; der Wohlstand im ganzen. Gedanklich nehme ich schon häufig die Fülle an und entwickle Ideen daraus. Die intuitiven Impulse fehlen noch. Oder sehe ich sie bloß nicht?
Da gibt es die Situationen in der Nacht, in denen ich meinen Sohn, ist er denn nass, verliert seine Schnuller oder schläft/träumt einfach unruhig, nicht beruhigt bekomme. Im Schlaf öffnet er die Augen und sieht mich an (und ich bekomme das Gefühl ,er will nicht mich sehen sondern meine Frau), er strampelt wie wild und wird darüber wach und schreit noch viel lauter. In diesen Situationen bin ich sehr angespannt, meine Frau kommt dann dazu und ich ziehe ab. Ist er einmal wach, kann es eine ganze Weile dauern, bis er und meine Frau wieder schläft. – Ist es einfach das Muttersein, dass mein Sohn sucht? Bin ich zu wenig zu Hause? Mache ich das zu wenig? Das sind alles reaktive Ansätze. Durch positive Gedanken bin bisher ich nicht weitergekommen. Ich hoffe einfach, er wächst da hinaus…
Mein Sohn hat zudem einige Allergien, die wir erst vor gut zwei Monaten durch eine hervorragende Heilpraktikerin herausgefunden haben. Diese Essensallergien haben sich durch krampfhafte Blähungen (besonders in der Nacht) ausgewirkt. Mein Sohn hat noch nie wirklich eine Nacht durchgeschlafen, während es nun besser wird. Da er aber gegen drei wesentliche Bestandteile unserer Nahrung allergisch ist (Weizen, Kuhmilcheiweiß und den künstlichen Traubenzucker), so mussten wir seine und unsere Ernährung sehr umstellen. Das haben wir so gerne gemacht, ihm zu helfen. Doch was für ein Umstand war das am Anfang. Was für eine Bürde, die er noch trägt. Ich weiß, durch ein energetisches Heilverfahren, dass wir nun begonnen haben, dass dies eine temporäre Angelegenheit ist. Doch auch das dauert. Ich liebe ihn und würde ihm doch so viel besser helfen. Die Frage ist aber eigentlich, was ich gemacht habe, dass ich diese Gegebenheiten erzeugt habe? Was ist da in mir, was ich noch nicht weiß und was muss ich lösen, dass diese Allergien verschwinden? Ahne ich da etwas in mir?
Zu Themen wie Frieden, Brot für alle und Umweltschutz für unsere Welt komme ich dann später noch.
„Ich liebe Dich.
Es tut mir leid.
Bitte verzeihe mir.
Ich danke Dir.“
Ich entwickle mein Bewusstsein. Schicht um Schicht werde ich meine Blockaden abbauen. Schicht um Schicht werde ich dahinter kommen.
„Ich liebe Dich.“
Add comment 25 September 2008
Affirmation
[Von David.]
Der Herr ist mein Licht und mein Heil: / Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist die Kraft meines Lebens: / Vor wem sollte mir bangen?
Psalmen 17, Vers 1
Den Vers hatte ich heute morgen in der S-Bahn auf dem Weg zum Flughafen angeschrieben gesehen. Wie wahr!
Add comment 24 September 2008
Rezension: Zero Limits
Hallo zusammen,
im Urlaub hatte ich ja das Buch Zero Limits: The Secret Hawaiian System for Wealth, Health, Peace, and More von Joe Vitale und Dr. Hew Len dabei. Ich habe es mit intensiver Aufmerksamkeit aufgenommen.
Kurz die Kritik vorweg: Die Message von Dr. Hew Len macht das Buch aus. Dahingehend ist es profund und sehr empfehlenswert. Leider war ich etwas enttäuscht vom Stil des Buches. Es ist historisch aufgemacht, wie Joe vitale von der „Nachricht“ erfährt, wie der erste Kontakt mit Dr. Hew Len aussieht, der zweite, etc. Die Erzählung wirkte für mich etwas dröge. Irritiert hat mich besonders, dass auch 3/4 im Buch Joe Vitale immer noch schreibt, dass er das Prinzip nicht verstanden habe, nur um den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten.
Die Teile der Botschaft von Dr. Hew Len, die Joe vitale veröffentlichen durfte, sind dagegen extrem spannend. Mich hätten natürlich mehr Details interessiert, doch dafür sollte man wohl ein Seminar bei Dr. Hew Len selbst besuchen (siehe die Web-Site: http://www.hooponopono.org/).
Die Grundprinzipien von Ho’oponopono lauten:
1. Du weisst nicht alles, was um Dich herum geschieht.
2. Du hast keine Kontrolle über alles.
3. Du kannst alles heilen, mit dem Du in Berührung kommst.
4. Du bist 100% verantwortlich für Deine Erfahrung.
5. Deine Fahrkarte zu „Zero Limits“ ist das ständige (innere) Aufsagen von „Ich liebe Dich“.
6. Inspiration ist wichtiger als Intension.
Zu 1: Dies basiert auf der Aussage, dass wir bewusst nur „soundsoviel“ Eindrücke aufnehmen, während wir bewusst und unbewusst wahnsinnig viel mehr wahrnehmen können. – Ich spare mir gerne die scheinbar exakten Zahlen, die überall anders lauten. – Man kreiere durchaus bewusst seine Realität; der größere Teil der Manifestation sei dagegen das Unterbewusstsein, das ohne bewusstes Wissen und Kontrolle von uns geschieht.
Zu 2: Da man nicht wissen, was alles um einen herum passiert, so könne man nicht alles kontrollieren. Das Ego möchte das gerne anders sehen; dem Ego aber dahingehend in allen Entscheidungen zu vertrauen sei nicht weise. Man habe die bewusste Wahl, nicht aber die Kontrolle. Man könne bewusst entscheiden, welche Erfahrungen man machen möchte; man könne diese und besonders die Ergebnisse aber nicht beeinflussen, kontrollieren oder erzwingen. Hingabe sei der Schlüssel.
Zu 3: Egal wie etwas in Dein Leben komme, ob Du es siehst, hörst oder fühlst: Nun, da Du davon weißt und es Dich negativ berührt, so könne man es heilen und loslassen. Du magst gar nicht wissen, warum dies Teil Deines Lebens geworden ist. Je mehr Du heilst was kommt, desto klarer wirst Du manifestieren, was Du möchtest, denn Dir steht mehr und mehr freigemachte Energie zur Verfügung.
Zu 4: Was immer in Deinem Leben auftauche sei nicht Dein Fehler, aber Deine Verantwortung. Die persönliche Verantwortung gehe darüber hinaus, was Du sagt, tust oder denkst. Es schließe das ein, was andere sagen, tun oder denken, das in Deinem Leben erscheint. Wenn Du vollständige Verantwortung für das übernimmst, was in Dein Leben tritt, dann sei es auch Dein Problem. – Was auch immer passiert, Du kannst es nur akzeptieren, annehmen und lieben.
Zu 5: Die Freikarte zu tiefem inneren Frieden, zur Heilung und Manifestation sei der simple Satz: „Ich liebe Dich“. Dabei wird das Göttliche angesprochen und dabei reinigt es alles in Dir, so dass Du das Geheimnis des Moments erfahren könnest: Zero limits. Die Idee sei alles zu lieben. Liebe überwinde die verkrampfte Energie und befreit sie. – Dies geschieht fortwährend. – Ich versuche z. B. „Ich liebe Dich“ zu sagen, wie ich diesen Blog schreibe…
Zu 6: Intension und all die Programme, die sich darum ranken, sei ein Spielzeug des Verstandes. Inspiration sei eine Anordnung des Göttlichen. Intension versuche das Leben auf den limitierten Gesichtspunkten des Ego zu kontrollieren; Inspiration sei der Empfang einer göttlichen Nachricht und die darauffolgende Handlung. „Intention works and brings results; inspiration works and brings miricles.„
Nun, da ich das Buch die grundlegenden Konzepte vorgestellt habe, möchte ich es für heute dabei belassen. Lasse die Aussagen in Dir sinken. Bei mir waren das besonders die Punkte um die komplette Verantwortung, natürlich die Affirmation und die genannte „Kritik“ an der Intension im Verhältnis zur Inspiration! Meine Erkenntnisse darum dann in den kommenden Tagen…
Dr. Hew Len hat seine E-Mails im Buch mit der freiübersetzten Phrase abgeschlossen (I wish you peace beyond beyond all understanding):
Ich wünsche Dir Friede jenseits allen Verstandes
Jochen.
1 comment 22 September 2008
Affirmation: Ho’oponopono
Ich liebe Dich.
Oder auch bei Gedanken, die man hält und „heilen“ möchte. Hierbei wird jeweils Gott „angesprochen“:
Ich liebe Dich.
Es tut mir leid.
Bitte verzeihe mir.
Ich danke Dir.
Add comment 20 September 2008