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Die permanente rostfreie bewußte Verbindung
Ich hatte gestern darüber geschrieben, wie wichtig es ist, sich „in der Situation zu fühlen“. Dazu bietet die Meditation eine Möglichkeit, das zu üben und sich in den Einklang mit der schöpferischen Kraft zu begeben.
Dabei möchte ich darauf hinweisen, dass die Praxis der „Meditation“ aus meiner Sicht etwas für Anfänger ist. Hallo, für Anfänger?! Warum denn das?
Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass ich nicht in einer Ecke sitzen muss, um Erleuchtung zu erreichen. Als erleuchtete Person stehe ich in jedem Moment und auch im Alltag in der Gegenwart Gottes. – Andersherum weiß ich, dass ich gerade im Alltag ein wunderbares Feld der Übung habe und ich einem Beruf nachgehen kann, und trotzdem „Erleuchtung“ finde. Erleuchtung für mich ist die permanente rostfreie bewußte Verbindung mit der göttlichen Quelle.
Warum rostfrei? Weil jeder Mensch und jedes Etwas als Teil seines „in dieser Welt sein“ bereits mit dem Göttlichen verbunden ist. Der Unterschied besteht nur darin, dass wir uns dessen nicht bewußt sind.
Ich muss also nicht meditieren, um Erleuchtung zu finden. Ich muss richtig leben. ABER: Indem ich meditiere passieren sehr häufig 2 Dinge.
1) Man macht sich während der Meditation die göttliche Verbindung in einer „gestellten“ Situation bewußt und erinnert sich also daran, wie schön das ist! Daraus resultieren viele Berichte von Menschen, die während der Meditation „erleuchtende“ Zustände erreichen.
2) Man versucht diesen Zustand in den Alltag zu überführen und aus der Ruhe und Kraft für den Alltag zu schöpfen. Dies hat dann auch für das normale Leben transformierende Auswirkungen, indem ich meinen Gedanken gestaltenden Spielraum im Universum einräume und auslebe.
Deswegen meditiere ich. Gestern Abend war es wieder besonders schön! Das nächste Mal mehr dazu, welche Technik ich gerade anwende!
Add comment 19 August 2008