Archive for Januar 2006
Babaji
Heute habe ich mich zum Basisseminar bei Babaji’s Kriya Yoga angemeldet, die Anzahlung überwiesen und warte nun auf die Bestätigung!
Ich habe nun einiges über Kriya Yoga gelesen, ein Audio-Buch Autobiography of a Yogi, Kriya Yoga, Pfad des Lichts und z. B. Die Heilige Wissenschaft: Nun möchte ich ds wirklich mal ausprobieren. Nein, nicht einfach ausprobieren: Vom Lesen darüber ist mein Geist so überzeugt davon, dass sich eine Leidenschaft in mir aufgebaut hat, diese Meditationspraxis zu erlernen und meistern.
In den Büchern oben wird beschrieben, was man durch die Meditations-Praxis erreicht; teilweise nur wird gesagt, was in einem geschieht. Nirgends dagegen wird beschrieben, wie sie ausgeführt wird! Es scheint kein Geheimnis zu sein, vielmehr sollte sie nicht ohne Einführung eines Meisters angewendet werden.
Warum habe ich mich für Babaji entschieden?
Zuersteinmal möchte ich sagen, dass ich eigentlich keine Unterscheidung treffen kann, wer das authentischere Kriya-Yoga lehrt. Ich glaube, das gibt es auch nicht, kann es nicht geben. Hier ein Konkurenzdenken entstehen zu lassen stünde der Lehre entgegen.
Bei der Self-Realization Fellowship habe ich nicht herausgefunden, wie man die Meditation erlernt. Bei Kriya Yoga nach Roy Eugene Davis, Kriya Yoga mit Yogi Dhirananda oder Kriya Yoga Dhyana lagen mir die Orte zu weit weg in Deutschland oder die Termine waren ungeschickt… So einfach kann manchmal die Entscheidungsfindung sein!
Ich kann den Mai kaum erwarten, wenn das Seminar stattfindet!!!
Add comment 27 Januar 2006
Neue Energie
Meine Meditationen gestern und heute haben mir sehr gut getan. Ich kann sicherlich nicht die Konzentration aufbringen, um eine „Lücke“ in den ständig lauten
Verstand zu bringen. Zu groß ist das Unwohlsein der Stirn, Nase und der Atemwege. Hier hat besonders die Konzentration auf die Chakras und dabei die
Vorstellung der jeweiligen Farben geholfen. So konnte ich eine tiefe Entspannung, eine höhere Energiefrequenz und mentale Gelassenheit erzeugen.
Wahrscheinlich ist es Zufall, dass ich seit gestern keine Schmerzmittel mehr benötige. Aber das Unwohlsein konnte ich „subjektiv“ so verbessern, dass es
erträglich/angenehmer ist. – Wenn das kein Vorteil ist?!
Und seit heute bin ich seit längerem wieder optimistisch, dass ich in der Illusion des Weltlichen durch Gottes Güte wieder gesunde!
Add comment 26 Januar 2006
Bhagavad-Gita
Nachdem ich das Buch Die Heilige Wissenschaft gelesen habe, so kam mir die Idee, dass ich ja auch die Bhagavad-Gita habe. Wow!
Hätte ich mich doch bloß früher mit diesem Werk auseinandergesetzt. Da ich in einer christlich geprägten Umwelt groß geworden bin, so sagt mir der ganze vedische Set-Up, die Streitigkeiten, etc. sehr wenig. Zur Zeit lese ich auch nur den Text selber und verliere mich noch nicht in den Kommentaren und Bedeutungen. Da ist noch viel mehr herauszuholen.
Aber solange ich noch nicht so fit bin (die Stirnhöhlen werden nur fast unmerklich besser), so nehme ich mir die Zeit zum Lesen.
Später möchte ich dann doch mal meditieren (obwohl krank)! Hat irgendjemand Erfahrung damit?!
Add comment 25 Januar 2006
Die Heilige Wissenschaft
Ich bin immernoch krank. Hatte gestern einen Rückfall und habe mit fürchterlichen Kopf- und Gliederschmerzen fast nicht schlafen können. Heute beim Arzt habe ich dann Antibiothika und andere Medikamente bekommen. Es ging mir heute dennoch nicht gut.
Beim Arzt saß ich 1 Stunde im Wartezimmer und zu Hause lag ich heute auch sehr viel im Bett. Da habe ich das Buch Die Heilige Wissenschaft gelesen. Dies ist ein unglaubliches Buch von Swami Sri Yukteswar, welches Orient und Okzident, die heiligen Schriften des Hinduismus mit der heiligen Schrift des Christentums verbindet und zur Erkenntnis kommt, dass alle Religionen vom „Gleichen“ sprechen.
Als Methode der Erlösung gibt es Buße (Tapas), tiefes Studium (Swadhyaya) und Meditation (Brahmanidhana). Dabei bedeutet Buße Geduld und Gleichmut in allen Lebenslagen; tiefes Studium, dass man die geistigen Wahrheiten liest oder hört und darüber nachdenkt und sich Vorstellungen davon macht; und Meditation das Versinken des SELBST im Strom des heiligen Lautes als „einzige[s] Mittel durch das der Mensch zu seiner Göttlichkeit, dem ewigen Vater , von dem er abgefallen ist, zurückkehren kann“.
Ein tief-beeindruckendes Buch, das ich noch viele Male lesen werde und ich nur jedem spirituell Suchendem empfehlen kann! – Heute war also ein Tag, an dem ich mich dem „tiefen Studium“ gewidmet habe.
Add comment 23 Januar 2006
Meditation
Heute früh war’s wieder soweit. Ich freue mich schon am Vortag auf eine Meditation, so stark fühle ich das Bedürfnis zu meditieren. Ich bin zwar immer noch krank, achte auf meine Atmung, fühle die Stirnhöhlen als latente Kopfschmerzen, aber heute war ich wieder arbeiten. Und wer arbeitet, soll auch meditieren.
Komisch, ich bin mit einem kleinen hunger aufgewacht. Ich schnappe mir aber mein Meditationskissen und setze mich auf den Boden. Ich richte mich zwar ‘gen Osten aus und mache das bewußt. Aber obwohl ich das bewußt mache, bin ich mir nicht sicher, ob das wirklich einen Unterschied macht.
Ich sitze immer vor einer Wand. Während des Studiums habe ich in einer Gruppe gemäß ZEN-rieten meditiert und irgendwie ist das hängen geblieben. Ich mache das wohl mehr aus Gewohnheit so und ich habe mich daran gewöhnt, keinen Freiraum vor mir zu haben. Es ist eigentlich dunkel im Raum (nur die Straßenlaterne scheint durch ein paar Rollo-Spalten), so dass das ebenfalls keinen nennenswerten Unterschied macht.
Ich sitze im Lotos-Sitz, beginne mit einem kleinen Gebet, richte den Körper aus, zentriere die Augen auf das „Dritte Auge“, achte auf die Atmung und lasse den Geist los. Dieser wanderte heute vom Hunger, zu gewissen Medikamenten, der Atmung, der Arbeit, zum Hunger, dem Herzschlag, etc. Schon nach kurzem habe ich losgelassen und eine Routine zieht mich in ein Gefühl, indem ich meine verschränkten Beine und meine Hände als Eins wahrnehme. Da passiert es leicht mal, dass ich die Daumen, die sich berühren, in einem „verzerrten“ Raum als sich nicht berührend wahrnehme… oder andersherum! Und das ist alles nicht wichtig.
Heute habe ich im Hintergrund ein Mantra wiederholt, um mir die Einheit mit dem Absoluten bewußt zu werden und zu erfühlen. Und später, obwohl ich es bewußt nicht wollte, so habe ich die Chakras gespürt und die Energie fliessen gemerkt.
Man fühlt sich so entspannt und energiegeladen zugeleich… und meine innere Uhr/Konzentration hat mir irgendwann ein Zeichen gegeben, dass ich nun beenden möge: Nach 30min wartet der Tag. Da meine Beine meist noch einschlafen, so lasse ich sie in Ruhe aufwachen, dabei bete ich nochmals und ich erhebe mich. – Heute war ein GUTER TAG!
Add comment 20 Januar 2006
Tiefpunkt… und ein neuer Tag! ;-)
Hm… am Montag Abend hat mich der Arzt für die Woche wirklich krank geschrieben, nachdem ich starke Ohrenschmerzen hatte. Mittelohrentzündung?! Ich habe besonders abends starke Kopfschmerzen: Man sieht an den Neben- und Stirnhöhlen (über den Augenbrauen) kleine Schwellungen! Meine Frau versorgt mich spitze!
Nachdem ich gestern Abend nicht gleich einschalfen konnte, habe ich noch etwas meditiert. Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass Meditieren bei Krankheit nicht gut sein kann. Diesmal habe ich mich einfach auf den Atem, das schwer schlagende Herz und ein Mantra konzentriert. Normalerweise meditiere/stimuliere ich am Anfang einer Meditiation gerne die Chakras, doch dies habe ich mir nicht getraut. Auch geht der Atem gerade viel schneller…
Mir war diesmal sehr wichtig, die „Einheit“ mit dem Absoluten zu spüren. Die Nacht zuvor hatte ich mich so verlassen und verletzlich gefühlt, da alles weh getan hatte! Ich weiß noch nicht, wie sich Schmerztabletten auf den Energiehaushalt auswirken und wollte diesen meditativ nicht verändern! So getrennt von der göttlichen Gnade, die doch in einem ist, habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt, ich war fast verzweifelt.
Doch seit der Meditation und eines schwachen Fühlens der Einheit geht es heute schon wieder viel besser.
Add comment 18 Januar 2006
Krank
Eigentlich geht es hier ja um Meditation und die Erfahrungen dabei, doch die letzten Tage bin ich krank, von Meditation kann keine Rede sein. Zudem kommt noch, dass ich in letzter Zeit die Nächte von Sonntag auf Montag sehr schlecht verbringe, viel wach liege und mir 1000 Dinge durch den Kopf gehen. Ich kann dann weder die Atmung noch die Gedanken ordnen…
Heute morgen fühle ich mich doch recht gut, irgendwie. Der Termin heute bei einem Neukunden ist wichtig, doch ich freue mich auch auf den Abend, wenn ich wieder zurück bin. Nun muss ich los.
Add comment 16 Januar 2006
Der Beginn
Dies ist der Beginn einer Reise. Ich bin gerade noch zu sehr mit der Technik beschäftig, da dies mein erster Blog, den ich aktiv beginne. Ich habe mich tagelang mit Fragen der Technik, der Domäne, der Kosten, etc. beschäftigt… und nun ist es so weit.
Es gibt soviel zu sagen, zu schreiben… doch dies muss für die Zukunft warten. – Die Zukunft ist ein Konstrukt des Verstandes. Ich scheine diesen Blog zu benötigen, quasi als Tagebuch meiner Fortschritte. Doch wer ist das ICH? Ja, der Verstand, denn mein Selbst, meine Seele benötigt nichts von dieser Erde.
Add comment 15 Januar 2006