Perspektive
Heute hat einer der großen Visionäre der Technologiebranche seine sterblichen Reste in dieser Welt zurückgelassen: Mr. Steve Jobs. Er hat den Tod immer wieder als treibende Kraft in seinem Schaffen gesehen, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Für ihn war das die Suche nach der Erfüllung in seinem kreativen Werk.
Auch wenn es überraschend ist… sein Unterbewusstsein ahnte etwas, sein Verstand leider nicht. Ich möchte dies nur zum Anlass nehmen die Perspektive zu ändern: Der Zeitpunkt unseres „Sterbens“ auf dieser Erde ist karmisch bereits vor unserer „Geburt“ festgelegt. Das erfolgte mit unserer Zustimmung. Wir können weder über die Geburt noch den Zeitpunkt des Todes entscheiden. Wir können nur die Zeit dazwischen beeinflussen und hier natürlich die Qualität. Alles im Leben geht um die Qualität…
Jede Person selbst kann diese Information aus dem Unterbewusstsein erlangen. Man kann aber diese Information nicht für andere Menschen erfragen, weil das quasi als Privatsphäre für jede Seele bewahrt wird. Ich für meinen Teil weiß, dass ich noch viele Jahrzehnte lebe. Beruhigt mich das? Nein, aber es ändert die Perspektive!
Laotse: Der Geist des Tals…
Der Geist des Tals stirbt nicht,
das heißt das dunkle Weib.
Das Tor des dunklen Weibs,
das heißt die Wurzel von Himmel und Erde.
Ununterbrochen wie beharrend
wirkt es ohne Mühe.
Latose, Tao te king, 6
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Zur Information. Alles Liebe!
Zum Nachdenken
Kann ich die Welt beeinflussen? Wenn ja, wie beeinflusse ich die Welt?
Die Falle des Suchenden
Der Suchende steckt in einer Falle. Weil er oder sie sucht und noch nicht gefunden hat, beschäftigt man sich mit diesem und jenem. In der spirituellen und dort besonders esoterischen und okkulten Szene gibt es so viel auszuprobieren. Da gibt es die Mediation auf diese Art, das Atmen nach jener, Sitzungen mit astralen Welten oder einfach profanen, Steine und Kristalle, dem Streit um die Unterschiede und Besserheiten der Religionen, den Mond und weitere Himmelskörper, Zahlen, Symbolik und vieles, vieles, vieles, vieles mehr… die Zahl ist so immens groß, dass der Suchende genug Zeit verschwendet, das Richtige zu „suchen“, aber das Sein übersieht.
Ein Freund hat gesagt: „In theory, there is no difference between theory and practice. But in practice, there is.“
Solange ich suche, bin ich mit dem Verstand verbunden. Und der Verstand kann nicht über seine eigenen Limitationen hinwegsehen. Das logisches Denken, das Ursprung, Bestätigung und Ziel seiner eigenen Welt und Schöpfung ist, kann durch den Verstand selbst nicht überschritten werden.
Es ist faszinierend, sich mit dem Verstand zu beschäftigen, keine Frage und ich möchte hier nicht falsch verstanden werden. Die Logik wird durch das Schulsystem, die berufliche und besonders wissenschaftliche Ausbildung, tief in den Menschen der westlichen Welt eingeprägt. Mit der Geburt, dem Aufwachsen in dieser Welt verbinden wir uns mit dieser Ebene des Bewußtseins. Es ist eine Faszination, wofür man alles neugierig sein kann. Und dennoch ist es nicht die größte Errungenschaft.
„Ich denke, also bin ich“ ist dann auch eine der bekanntesten, aber gleichzeitig falschen Aussagen. Wenn man „Sein“ und „Denken“ zusammenbringen möchte, müsste es heißen: „Ich bin, also denke ich“, oder „Ich bin“. Besser ist noch „Ich“.
Mache ich die Welt des Verstandes zum Höchsten, dann limitiere ich mich gleichzeitig im spirituellen Fortkommen. Denn wenn es Hürden in der persönlichen und karmischen Entwicklung eines jeden Selbst gibt, dann ist die Hürde vom Bösen zum Guten, vom Destruktiven zum Konstruktivem wesentlich und sehr schwierig. Die nächste Hürde ist jene, die Logik und die Vernunft zu überwinden und in das Bewusstsein oder die Kenntnis zu kommen. Dann nutzt man den Verstand für seine guten Seiten, amüsiert sich auch über die Eigenheiten, aber hält sich daran nicht auf. In der restlichen Zeit befindet man sich im Sein und erfährt das Selbst.
Das „Ich“ darf dann nicht mit dem EGO verwechselt werden, das Teil des Verstanden und der Dualität ist. Im „Ich“ erfahre ich das Sein ohne Gegensätze, lasse das Göttliche zu… Das ist anfangs sehr schwierig. Dann darf auch „Ich bin“ verwendet werden, verstanden als „Gott ist“ während Ich und Gott gleichzusetzen sind. Aber schon in der Bestätigung des „Ich bin“ eigne ich dem Sein etwas zu, was es letztendlich nicht ist. Das Sein tut nichts in seinem Wesen sondern ist ganz und gar wie es ist. Indem ich sage, „Ich bin“ könnte man schon dazu neigen zu sagen „Ich gehe“ oder „Ich sitze“ und bin schon wieder im Verstand verstrickt. Das EGO ist so wunderbar.
„Ich“
Amen.
Ich war schon eine ganze Weile „offline“ und habe diese Seite nicht mehr aktualisiert. Diese Umfrage geht zwar ins Netz, ist eigentlich aber an mein Herz gerichtet, wer sonst könnte dies beantworten?
Entscheidungen treffen
Vor längerer Zeit schon hatte ich mal von Tony Robbins ein Buch gelesen. Ein Teil davon ging darüber, Entscheidungen zu treffen. Nein, nicht das halbherzige „Ja-Sagen“, mit dem Zusatz „ich probiers“… denn ob laut ausgesprochen oder nur im Verstand gesagt: das geht immer schief! Ich meine hier das „Ja-Sagen“, an dem kein Funke Zweifel an einem selbst bleibt, dass man das umsetzt, komme was wolle!
„Rückschläge“ in der eigenen Manifestation sind dann inbegriffen. Es gibt ja eigentlich keine Rückschläge, sondern nur Erfahrungen, die einen klarer und immer klarer werden lassen, was man erreichen möchte. Nicht alles ist „vorbestimmt“, aber alles hat seinen Sinn!
Wie komme ich darauf? Ich habe für mich dieses Jahr die Entscheidung getroffen, meinen Verstand und mein Wesen zu trainieren! Es geht hier um A Course in Miricles, den ich schon mehrmals in den Händen hatte und in der Vergangenheit nach gut 20 Tagen aufgegeben hatte. Das hat mich gestört, aber nicht so sehr, dass ich enttäuscht von mir gewesen wäre. Es hat mich gestört, ich war aber nicht am Boden zerstört als ich irgendwann mehrere Tage nicht mehr den Kurs verfolgte und somit die Wirkung verloren ging und ich in meinem Alltag „versank“.
Über den Kurs kann ich zu einem anderen Zeitpunkt nochmals schreiben. Das werde ich, denn ich bemerke, auf wie wunderbare Art er das Leben verändert. Jeden Tag ein bißchen. Erstaunt bin ich nur, dass ich diese Überzeugung in mir Trage, täglich meine Übungen mache, auch wenn es mal stressig ist und ich auch große Zeitspannen (z. B. in sehr intensiven Meetings oder Präsentationen) nicht an die tägliche Lösung und Übungen denke. Doch ich komme immer wieder zurück… Diese Sicherheit habe ich, denn in meinem Inneren gibt es keinen hauch an Zweifel, dass ich dran bleibe.
Eigentlich sollte man jede Entscheidung so angehen. Lieber mal nichts tun, wenn es nur halbherzig ist; sondern lieber nur dann etwas tun, wenn man die innere Inspiration fühlt. Denn dann ist man verbunden mit der Quelle und dann ist keiner mehr gegen einen. Dann ist der wichtigste Faktor für einen: GOTT!
Zum Nachdenken
Könnte ich zutiefst erfüllt und vollkommen glücklich sein, auch wenn sich nichts in meinem Leben ändern sollte?
Laotse: Himmel und Erde sind nicht gütig
Himmel und Erde sind nicht gütig.
Ihnen sind die Menschen wie stroherne Opferhunde.
Der Berufene ist nicht gütig.
Ihm sind die Menschen wie stroherne Operhunde.
Der Zwischenraum zwischen Himmel und Erde ist wie eine Flöte,
leer und fällt doch nicht zusammen;
bewegt kommt immer mehr daraus hervor.
Aber viele Worte erschöpfen sich daran.
Besser ist es, das Innere zu bewahren.
Latose, Tao te king, 5
Änderung
Ich werde nochmals weiter hineinfühlen in meine Erfahrung gestern. Aber in einer abendlichen Meditation kam ich leichter in eine Verbindung mit dem Selbst, das ich in der Vergangenheit so leicht nicht gefühlt habe. Aus meiner Intuition entspricht das auch nicht einer „normalen“ Bewusstseinssteigerung, welche man über die Zeit hinweg erfährt, wenn man regelmäßig meditiert!
Wie geht es anderen?! – Heute morgen schrieb mir ein Freund, dass er gestern ebenfalls eine große Änderung gespührt hat. Er schreibt „WE is now mainstream.“
Freue mich schon auf heute Abend, denn heute war ich wieder unterwegs und kann nicht leugnen, dass ich durch viele Eindrücke etwas müder bin, als wenn ich den Tag im Home Office verbringe!
Möge die LIEBE des SELBST in jedem SEIN.